Die Jungswuchspflege nicht versäumen

Die Jungswuchspflege nicht versäumen Nach der Aufforstung wartet die Jungwuchspflege. Versäumen Sie den richtigen Zeitpunkt dafür nicht und sichern Sie so Ihre Investition. Wir haben fünf Tipps für diese Phase.

Bis die Bäumchen sich selbst gegen die Konkurrenzvegetation behaupten können, müssen Sie diese freistellen. Foto: Agrarfoto
Bis die Bäumchen sich selbst gegen die Konkurrenzvegetation behaupten können, müssen Sie diese freistellen. Foto: Agrarfoto
Zur Jungwuchspflege zählen alle Maßnahmen, die vom Zeitpunkt der Verjüngung bis zum Dickungsschluss bei rund zwei Metern Oberhöhe zur Erziehung eines qualitativ hochwertigen Bestandes notwendig sind. Die Arbeit, die den Waldbesitzer in der Regel in dieser Phase am meisten fordert, ist das Freistellen der Jungbäume. Sowohl auf aufgeforsteten Flächen als auch in Naturverjüngungen können aber auch Lücken entstehen oder Baumarten in ungewünschter Art vorwachsen. Mögliche Folgen sind ein Verlust der Stabilität und eine Entmischung der Bestände. Was Sie in der Phase bis zum Dickungsschluss nicht ausbügeln, können Sie zu einem späteren Zeitpunkt nur mehr wesentlich zeit- und kostenintensiver beheben. Notwendig ist eine Jungwuchspflege aber nur dann, wenn das Verjüngungsziel des Bewirtschafters nicht durch die natürliche Bestandesentwicklung erreicht wird.

Tipp 1: Bäume freistellen
Um die Entwicklung und das Wachstum zu fördern, sollten Sie die Jungpflanzen so lange freistellen, bis sie sich selbst gegen die Konkurrenzvegetation behaupten können. Diese Pflegemaßnahme ist im Idealfall zwei Mal im Jahr zu erledigen. Im Frühjahr, um Platz für die weitere Entwicklung zu schaffen, und im Herbst zum Schutz vor möglichem Schneedruck. Stauden und Sträucher legen sich ansonsten mit dem Schnee über die jungen Bäume und drücken diese ab oder decken sie zu.

Was es beim Freistellen der Bäumchen zu beachten gilt und alle weiteren Tipps lesen Sie im LANDWIRT 19/2018.
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