Sicher Totholz fällen

Sicher Totholz fällen Bei der Arbeit in totholzreichen Beständen ist die Unfallgefahr erhöht. Notwendige Maßnahmen sollten Sie in betroffenen Waldabschnitten daher besonders sorgfältig planen und ausführen.

Das Gefahrenpotenzial bei Waldarbeiten in totholzreichen Beständen ist erhöht. Foto: Gruber
Das Gefahrenpotenzial bei Waldarbeiten in totholzreichen Beständen ist erhöht. Foto: Gruber
Bei der Waldbewirtschaftung standen wir in den letzten Jahren vor vielen forstschutztechnischen Herausforderungen. Neben den verschiedenen Borkenkäfern ist auch das Falsche Weiße Stängelbecherchen zu einem in der Forstwirtschaft bekannten Begriff geworden. Dieser Pilz, wissenschaftlich unter dem Namen Hymenoscyphus fraxineus bekannt, ist die Ursache für das flächige Absterben unserer Eschenbestände. Er ist einer der Gründe, warum wir uns im Umgang mit Totholz der Gefahren bewusst sein sollten. Seit der Forstgesetznovelle 1975 darf in Österreich grundsätzlich jedermann den Wald zum Zwecke der Erholung betreten und sich darin aufhalten. Somit zählt jeder Waldbesucher zum durch Totholz gefährdeten Personenkreis. In der Gruppe der am meisten Betroffenen sind aber zweifelsohne die Waldbauern und Forstarbeiter zu finden. Das Gefahrenpotenzial bei Waldarbeiten in totholzreichen Beständen ist um ein Vielfaches höher als anderswo. Es hat sich gezeigt, dass die von stehendem Totholz ausgehenden Gefährdungen häufig weder der Waldeigentümer und die Forstarbeiter noch die Waldbesuchern ausreichend richtig erkennen und einschätzen.

Wie Sie Totholz sicher fällen, lesen Sie im LANDWIRT 20/2018.
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