Alpine Bio-Achse

Alpine Bio-Achse Ökonomen sagen, die kleineren Milchbetriebe, die für die Alpen so typisch sind, hätten schlechte Karten im Wettbewerb. Lesen sie, wie vier Alpenregionen damit umgehen.

In den Bergen finden Mensch und Vieh wieder zueinander.  Foto A.Burgstaller
In den Bergen finden Mensch und Vieh wieder zueinander. Foto A.Burgstaller


Schroffe, graue Felsformationen durchsetzt von Wäldern und Weiden. Dort und da Weidevieh. So stellen wir uns die Bergwelt vor. Den Bauern setzt diese Natur enge Grenzen. Betriebsvergrößerung stößt bald einmal an ihr Limit, weil die Arbeitskräfte fehlen und zu teuer sind. Diese Not macht bekanntlich erfinderisch. Keine Landschaft wird so gewinnbringend vermarktet wie die alpine. Über EU-Grenzen hinweg bringen die Heumilchbauern ihr schickes, kultiges Image auf Hochglanz. Die regionale Gentechnikfreiheit, so scheint es, sei in den Alpen erfunden worden. Sie verträgt sich optimal mit dem hohen Bio-Betriebsanteil. Da fügt sich Eins passgenau ins Andere.

Damit eine gute Idee ein gutes Produkt werden kann, braucht es viele förderliche Voraussetzungen vor Ort. Kostendruck und eine wohlhabende Bevölkerung vor der Haustür sind hier der Nährboden für eine dynamische Landwirtschaft. Doppelt so hohe Milchproduktionskosten wie im Tal zwingen die Betriebe zum Handeln. Und Handeln lässt sich offenbar gut mit und nicht gegen den Zeitgeist. Sich mit ihm zu verbünden, gelingt auf vielerlei Weise. Mit Freisein von Gentechnik, mit Heumilch und mit Biolandwirtschaft. Die alpinen Bauern haben schon verstanden, dass sie mehr müssen als bloß verkaufen: Sie vermarkten.

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